Leistungen · Unternehmensbewertung

    Unternehmensbewertung: den Unternehmenswert seriös einordnen.

    Den eigenen Firmenwert zu kennen, ist die Grundlage jeder unternehmerischen Entscheidung von Tragweite — ob Nachfolge, Verkauf, Gesellschafterwechsel, Beteiligungsangebot oder Erbregelung. Wer den Wert nicht kennt, verhandelt im Blindflug. Eine professionelle Unternehmensbewertung schafft die Faktenbasis, um souverän entscheiden zu können.

    IGCP Capital Partners bewertet seit über 20 Jahren inhabergeführte Unternehmen im DACH-Raum. Mit mehr als 100 begleiteten Transaktionen kennen wir nicht nur die Bewertungsmethoden, sondern auch die tatsächlichen Marktpreise, die im aktuellen Umfeld gezahlt werden. Wir sind 100 % unabhängig — und bewerten ohne Eigeninteresse am Ergebnis.

    Kostenloser Online-Rechner

    Für eine erste Orientierung steht unser kostenloser Unternehmenswert-Rechner zur Verfügung — Pro-forma-Schätzung in zwei Minuten, ohne Anmeldung.

    Die drei Bewertungslogiken

    In der Praxis kommen drei Bewertungslogiken zum Einsatz, die unterschiedliche Fragen beantworten.

    Substanzwert. Was wäre das Unternehmen wert, wenn man alle Vermögensgegenstände einzeln verkaufte und die Schulden ablöste? Diese Methode liefert einen Bodenwert, vernachlässigt aber das Geschäftsmodell und die Zukunft.

    Ertragswert und Discounted Cash Flow (DCF). Was sind die zukünftigen Erträge — abgezinst auf heute — wert? Diese Verfahren bilden das Unternehmen als laufendes Geschäft ab und sind für die meisten KMU der zentrale Bewertungsmaßstab. Entscheidend sind eine plausible Planung und ein angemessener Kapitalisierungs- beziehungsweise Diskontierungssatz.

    Markt-Multiplikator. Was zahlen Käufer aktuell für vergleichbare Unternehmen? Übliche Multiples beziehen sich auf EBIT, EBITDA oder Umsatz und ergeben sich aus vergleichbaren Transaktionen in der Branche. Diese Methode bringt die Marktrealität ins Spiel.

    Eine ausführliche Einführung in die drei Logiken finden Sie in Was ist mein Unternehmen wert?. Belastbar ist die Bewertung erst, wenn die Methoden zu einer konsistenten Bandbreite zusammenlaufen.

    Was den Wert wirklich treibt

    Methodisch sauber bewertet zu sein, ist die eine Seite. Den Wert tatsächlich zu steigern, ist die andere. In der Praxis entscheiden wenige Faktoren überproportional über die Höhe des Unternehmenswertes: nachhaltige Ertragskraft, geringe Abhängigkeit vom Inhaber, dokumentierte Prozesse, ausgewogene Kundenstruktur, qualifizierte zweite Führungsebene und eine plausible Wachstumsstory.

    Welche Hebel besonders wirksam sind und wie man sie strukturiert angeht, beschreiben wir in Unternehmenswert steigern. Die wichtigste Erkenntnis: Wertsteigerung braucht Zeit. Wer ein bis zwei Jahre vor einer geplanten Transaktion gezielt an den richtigen Stellen ansetzt, holt am Ende oft mehr heraus als durch zähe Preisverhandlungen.

    Bewertung als Vorbereitung auf den Verkauf

    Eine fundierte Bewertung ist mehr als eine Zahl auf Papier. Sie ist die Grundlage, um realistische Preiserwartungen zu entwickeln, Verhandlungspositionen vorzubereiten und im späteren Prozess Argumente belegen zu können. Sie zeigt zudem auf, wo das Unternehmen in den kommenden Monaten gezielt entwickelt werden sollte, um beim Verkauf besser dazustehen.

    In der Vorbereitung einer Nachfolge oder eines Unternehmensverkaufs ist die Bewertung deshalb regelmäßig der erste Schritt. Sie liefert die Grundlage für die Entscheidung, ob, wann und wie ein Verkaufsprozess sinnvoll gestartet wird — und schafft Klarheit, lange bevor mit potenziellen Käufern gesprochen wird.

    Steuerliche und rechtliche Aspekte einer Bewertung — etwa für Erbschaft, Schenkung oder Gesellschafterwechsel — bearbeiten wir gemeinsam mit dem Steuerberater und Rechtsanwalt des Mandanten. IGCP übernimmt die wirtschaftliche Bewertung und Einordnung, nicht die Steuer- oder Rechtsberatung.

    Häufige Fragen

    Welches Bewertungsverfahren ist für KMU üblich?
    In der Praxis dominieren bei kleinen und mittleren Unternehmen das Ertragswertverfahren beziehungsweise vereinfachte DCF-Modelle und Markt-Multiplikatoren auf EBIT oder EBITDA. Der Substanzwert dient meist als Untergrenze. Banken und Investoren erwarten in der Regel mehrere Verfahren parallel — die belastbare Wertbandbreite ergibt sich aus der Kombination, nicht aus einer einzelnen Zahl.
    Was kostet eine Unternehmensbewertung?
    Das hängt vom Zweck ab. Eine indikative Wertbandbreite für eine erste Standortbestimmung ist deutlich günstiger als ein detailliertes Bewertungsgutachten für gerichtliche oder steuerliche Zwecke. Für die Vorbereitung eines Verkaufs ist meist eine fundierte indikative Bewertung ausreichend — den endgültigen Preis bestimmt ohnehin der Markt. Für ein konkretes Angebot besprechen wir Anlass und Tiefe in einem unverbindlichen Erstgespräch.
    Wie lange dauert eine Unternehmensbewertung?
    Eine indikative Bewertung erstellen wir bei vollständiger Datenlage in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen. Wesentlich für die Dauer ist die Qualität der Unterlagen: liegen Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen und eine plausible Planung vor, geht es zügig. Fehlen Zahlen oder müssen Bereinigungen vorgenommen werden, dauert es entsprechend länger.

    Wenn Sie eine belastbare Einordnung Ihres Unternehmenswertes brauchen, sprechen Sie unverbindlich und vertraulich mit uns.