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    Was kostet ein M&A-Berater? Honorar, Retainer und Erfolgsprovision

    Was kostet ein M&A-Berater? Honorar, Retainer und Erfolgsprovision

    M&A-Berater arbeiten meist mit einer Kombination aus monatlichem Retainer und einer Erfolgsprovision beim Closing. Wie sich das Honorar zusammensetzt, wovon die Höhe abhängt und warum erfolgsbasiert das Interesse ausrichtet.

    Ein M&A-Berater wird üblicherweise über eine Kombination aus einem überschaubaren monatlichen Retainer und einer Erfolgsprovision vergütet, die erst beim erfolgreichen Abschluss fällig wird. Die Höhe richtet sich nach Transaktionsvolumen und Komplexität — bei kleineren Transaktionen ist der prozentuale Satz höher, bei größeren niedriger.

    Ein fester Preis lässt sich seriös nicht nennen, ohne das Unternehmen zu kennen. Die Struktur ist aber marktüblich und lässt sich klar erklären.

    Wie setzt sich das Honorar zusammen?

    Die meisten Mandate beruhen auf zwei, manchmal drei Bausteinen. Ein laufender Retainer deckt den Aufwand während des Prozesses. Eine Erfolgsprovision belohnt das Ergebnis. Gelegentlich kommt eine einmalige Aufsetzgebühr für die Erstellung der Unterlagen hinzu.

    BestandteilWann fälligWofür
    Retainermonatlich, während des Mandatslaufende Arbeit: Aufbereitung, Ansprache, Steuerung
    Erfolgsprovisionbeim ClosingErgebnis: der abgeschlossene Verkauf
    Aufsetzgebühr (optional)zu BeginnErstellung von Bewertung und Verkaufsunterlagen

    Was ist der Retainer?

    Der Retainer ist ein moderates monatliches Honorar. Er stellt sicher, dass der Berater verbindlich arbeitet, und deckt die intensive Vorbereitungsphase. Seriöse Berater halten ihn bewusst niedrig — das Geld verdienen sie am Ergebnis, nicht am Stundensatz.

    Wie hoch ist die Erfolgsprovision?

    Die Erfolgsprovision ist ein Prozentsatz des Transaktionswerts und wird erst beim Closing fällig. Sie ist degressiv: je größer die Transaktion, desto kleiner der prozentuale Satz. Bei kleineren Deals liegt der Satz spürbar höher als bei großen Transaktionen. Die genaue Höhe ist Verhandlungssache und hängt von Volumen, Komplexität und Aufwand ab.

    Warum arbeiten seriöse Berater erfolgsbasiert?

    Weil es die Interessen ausrichtet. Der Berater verdient sein Honorar überwiegend dann, wenn Sie verkaufen — und zu einem guten Preis. Das ist der Unterschied zu einer reinen Stundenabrechnung, bei der Aufwand belohnt wird und nicht Ergebnis. Ob eine Nachfolgebörse oder ein Berater den Kaufpreis stärker hebt, behandelt der Beitrag Nachfolgebörse oder M&A-Berater?.

    Was kostet es, keinen Berater zu nehmen?

    Das ist die eigentliche Rechnung. Ein strukturierter Prozess mit mehreren Interessenten erzeugt Wettbewerb — und Wettbewerb hebt den Preis. Fehlt er, verkaufen Inhaber oft an den erstbesten Interessenten, unter Wert und mit ungünstigen Bedingungen. Die Beraterkosten wiegen einen guten Prozess in der Regel mehrfach auf. Warum der reine Betrag ohnehin nicht alles ist, zeigt Warum der Kaufpreis nicht alles ist.

    Was kostet ein M&A-Berater konkret?

    Es gibt keinen Festpreis. Üblich ist ein moderater monatlicher Retainer plus eine Erfolgsprovision als Prozentsatz des Transaktionswerts, fällig beim Abschluss. Die Höhe hängt von Volumen und Komplexität ab und wird zu Beginn vereinbart.

    Was ist der Unterschied zwischen Retainer und Erfolgsprovision?

    Der Retainer ist ein laufendes monatliches Honorar für die Arbeit während des Mandats. Die Erfolgsprovision fällt einmalig beim erfolgreichen Verkauf an und ist an das Ergebnis gekoppelt.

    Warum ist die Provision bei kleinen Deals prozentual höher?

    Weil der Aufwand pro Transaktion nur begrenzt mit der Größe sinkt. Ein kleiner Verkauf erfordert ähnlich viel Arbeit wie ein mittlerer. Deshalb sind die Sätze degressiv gestaltet.

    Lohnt sich ein Berater bei einem kleinen Unternehmen?

    Häufig ja. Der Preisunterschied zwischen einem strukturierten Prozess und einem Direktverkauf übersteigt die Beraterkosten oft deutlich. Entscheidend ist, dass der Berater zum Segment passt.

    Zahle ich etwas, wenn nicht verkauft wird?

    In der Regel nur den vereinbarten Retainer und eine etwaige Aufsetzgebühr. Der große Teil des Honorars — die Erfolgsprovision — fällt ausschließlich beim erfolgreichen Abschluss an.

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